
Dictionnaire Universel de Cuisine Pratique (1895–1905)
Joseph Favre
Les Grands Classiques (Originaux) · L'encyclopédie monumentale du fondateur de l'Académie Culinaire de France
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MAISON BEAULIEUAB ÉDITIONS · CUISINE & LETTRESLa Maison Beaulieu présente l’œuvre de Joseph Favre selon son architecture éditoriale complète : d’abord I. Les Grands Classiques (les textes originaux d’époque), puis II. L’Héritage des Maîtres (l’édition française modernisée — 500 recettes mises au goût du jour), et enfin III. Le Rayonnement International (l’édition modernisée traduite en 10 langues). Tarif officiel Cuisine AB Éditions : Ebook · 9,90 € · Broché (PB) · 24,90 € (+ port réel) · Relié Collector (HC) · 34,90 € (+ port réel).
Le texte historique intégral de Joseph Favre, établi et restauré dans sa typographie et sa langue d’origine, avec ses couvertures de collection originales.
Pour cuisiner réellement Joseph Favre aujourd’hui chez soi sans brigade : chaque recette est codifiée et structurée selon le protocole de la Maison (Ingrédients calibrés en grammes pour 4 personnes · Préparation pas à pas avec temps et températures exacts · Conseil du Chef), dans le respect absolu du goût et de l’esprit du Maître.
Conformément à la doctrine éditoriale de la Maison, ce n’est jamais le français archaïque d’époque qui est traduit, mais notre édition française modernisée (L’Héritage des Maîtres — 500 recettes au goût du jour), afin d’offrir aux lecteurs du monde entier des recettes claires, précises et immédiatement réalisables en 10 langues (EN, DE, ES, IT, PT, NL, SV, PL, JA, ZH) :

Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Anglais · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Allemand · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Espagnol · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Italien · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Portugais · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Néerlandais · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Suédois · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Polonais · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Japonais · L'Héritage des Maîtres
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Joseph Favre · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Chinois · L'Héritage des Maîtres
Découvrir l’ouvrage →Joseph Favre ist der Schöpfer des Dictionnaire Universel de Cuisine Pratique, eines monumentalen Werkes, das Tausende von Rezepten, Techniken und gastronomischen Begriffen in sich vereint. Mit wissenschaftlicher Akribie widmete Favre sich der Kochkunst und stiftete ein enzyklopädisches Vokabular, das den Meistern des Fachs seither als Richtschnur und Fundament einer vereinheitlichten kulinarischen Praxis dient.
Joseph Favre, visionärer Meisterkoch und Lexikograf des 19. Jahrhunderts, sah sich bei der Vollendung seines Dictionnaire Universel de Cuisine Pratique gewaltigen Hürden gegenüber – jenem enzyklopädischen Opus, das die Küchenpraxis standardisieren und den Weg in die Moderne weisen sollte. Ein Blick auf die wesentlichen Widerstände seines Schaffens erhellt das Ausmaß seines Wagemuts:
• Standardisierung kulinarischer Begriffe und Techniken: In einer Epoche, da Kochgebräuche und Termini von Region zu Region schier unentwirrbar variierten, setzte Favre alles daran, ein einheitliches gastronomisches Lexikon zu begründen. Es galt, mundartliche Eigenheiten und vieldeutige Begriffe zusammenzutragen, zu lichten und zu kanonisieren – ein titanisches Werk der Dokumentation und philologischen Sichtung. Sein Ziel war nichts Geringeres als eine gemeinsame Sprache für Meisterköche wie für Liebhaber der Tafel, auf dass die Kunstlehren der Küche verlässlich von Generation zu Generation weitergetragen würden.
• Wissenschaftliche Strenge und Prüfung der Quellen: Favre trachtete danach, der Kochkunst naturwissenschaftliche Exaktheit einzuverleiben, was tiefschürfende Forschungen und die rigorose Überprüfung jeder Handhabung und Rezeptur erforderte. Verlässliche Quellen zur Belegung seiner Rezepte zu erschließen und deren Richtigkeit verbrieft nachzuweisen, glich einem Wagnis sondergleichen – zumal in einem Metier, in dem das gesprochene Wort und die mündliche Überlieferung seit jeher den Vorrang vor der Schriftform genossen hatten.
• Anerkennung der Kochkunst als Wissenschaft: Zu jener Zeit galt die Gastronomie gemeinhin bloß als handwerkliches Gewerbe oder flüchtige Kunstform; Favre jedoch focht dafür, ihr den Rang einer vollgültigen Wissenschaft zuzuerkennen. Indem er verfocht, dass die Zubereitung von Speisen auf fundierten wissenschaftlichen Prinzipien und methodischer Strenge ruhen müsse, stieß er auf erbitterte Widerstände – nicht zuletzt in den Reihen der Zunftgenossen selbst, denen ein solch unkonventioneller Geist oft mit Argwohn begegnete.
• Der vielschichtige Wandel von Technik und Geschmack: Die Küche des 19. Jahrhunderts befand sich in einem atemberaubenden Umbruch, getrieben von technologischem Fortschritt und dem Aufkommen neuartiger Geschmacksströmungen. Favre war daher genötigt, den Inhalt seines Werkes unablässig anzupassen und den Neuerungen der Zeit anzumessen – ein schier endloses Unterfangen bei einem Monumentalwerk dieses Umfangs, das stete Aktualisierung und eine unermüdliche Beobachtung aller Novitäten forderte.
• Die Zugänglichkeit der Haute Cuisine: Es war Favres innigster Wunsch, die Hohe Kochkunst auch weiteren Kreisen der Gesellschaft zugänglich zu machen – ein Vorhaben, das in einer Epoche, in der feine Tafelfreuden fast ausschließlich den Eliten vorbehalten blieben, auf beträchtliche Vorbehalte stieß. Indem er Rezepturen und Techniken aufnahm, die sich auch mit bescheidenen Mitteln verwirklichen ließen, rüttelte er bisweilen an den ständischen Konventionen seiner Zeit, erweiterte jedoch zugleich den Horizont eines weit größeren Publikums.
Aus diesen Anfechtungen ging Joseph Favre als einer der unbestrittenen Wegbereiter der modernen Gastronomie hervor. Sein Dictionnaire Universel de Cuisine Pratique bleibt ein unvergängliches Monument der kulinarischen Literatur, gerühmt für den kühnen Versuch, Wissenschaft und Kochkunst in vollendete Harmonie zu bringen, und als zeitloses Fundament, aus dem Köche und Kenner bis auf den heutigen Tag schöpfen.
Recettes, histoires, parutions et éditions de collection — quelques lettres par an, jamais davantage.