
Petit Dictionnaire de Cuisine (1882) & Grand Dictionnaire de Cuisine (1873)
Alexandre Dumas
Les Grands Classiques (Originaux) · Le testament gastronomique et littéraire du père des Trois Mousquetaires
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MAISON BEAULIEUAB ÉDITIONS · CUISINE & LETTRESLa Maison Beaulieu présente l’œuvre de Alexandre Dumas selon son architecture éditoriale complète : d’abord I. Les Grands Classiques (les textes originaux d’époque), puis II. L’Héritage des Maîtres (l’édition française modernisée — 500 recettes mises au goût du jour), et enfin III. Le Rayonnement International (l’édition modernisée traduite en 10 langues). Tarif officiel Cuisine AB Éditions : Ebook · 9,90 € · Broché (PB) · 24,90 € (+ port réel) · Relié Collector (HC) · 34,90 € (+ port réel).
Le texte historique intégral de Alexandre Dumas, établi et restauré dans sa typographie et sa langue d’origine, avec ses couvertures de collection originales.
Pour cuisiner réellement Alexandre Dumas aujourd’hui chez soi sans brigade : chaque recette est codifiée et structurée selon le protocole de la Maison (Ingrédients calibrés en grammes pour 4 personnes · Préparation pas à pas avec temps et températures exacts · Conseil du Chef), dans le respect absolu du goût et de l’esprit du Maître.
Conformément à la doctrine éditoriale de la Maison, ce n’est jamais le français archaïque d’époque qui est traduit, mais notre édition française modernisée (L’Héritage des Maîtres — 500 recettes au goût du jour), afin d’offrir aux lecteurs du monde entier des recettes claires, précises et immédiatement réalisables en 10 langues (EN, DE, ES, IT, PT, NL, SV, PL, JA, ZH) :

Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Anglais · L'Héritage des Maîtres
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Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Allemand · L'Héritage des Maîtres
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Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Espagnol · L'Héritage des Maîtres
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Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
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Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
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Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
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Alexandre Dumas · Adrien Beaulieu
Édition internationale en Chinois · L'Héritage des Maîtres
Découvrir l’ouvrage →Obgleich Alexandre Dumas vor allem als gefeierter Romancier in das Gedächtnis der Nachwelt einging, entsprang seiner Feder mit dem Grand Dictionnaire de Cuisine ein Monumentalwerk, das seine unbändige Passion für die Gaumenfreuden bezeugt. In diesem Band verschmelzen Rezepte, Anekdoten und persönliche Betrachtungen zu einer unvergleichlichen Schau auf die Tafelkunst des 19. Jahrhunderts.
Alexandre Dumas ist der Welt zuvörderst durch seine Meistererzählungen vertraut, durch Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo. Doch bildete seine glühende Liebe zur Gastronomie eine nicht minder glanzvolle Facette seines Schaffens – eine Leidenschaft, der er mit dem Grand Dictionnaire de Cuisine ein ewiges Denkmal setzte. Dieses Werk, das im Jahre 1873, drei Jahre nach seinem Verscheiden, das Licht der Welt erblickte, birgt eine faszinierende Fülle von Rezepturen, Histörchen und Reflexionen über die Kochkunst. Hierin vermählt sich die schöpferische Kraft des Dichters mit seiner Hingabe an die Wonnen der Tafel. Das kulinarische Wörterbuch offenbart einen hochgebildeten, unersättlich neugierigen Dumas und schenkt uns ein einzigartiges Zeugnis der gastronomischen Kultur des 19. Jahrhunderts.
Dumas begnügte sich keineswegs mit der Rolle des Poeten; er war ein Feingeist und Kenner ersten Ranges, für den die Kulinarik eine vollwertige Kunst darstellte. Zeit seines Lebens wandelte er an der Seite namhafter Küchenmeister, sammelte Rezepte und präsidierte bei erlesenen Banketten. Seine weiten Reisen führten ihn an unbekannte Aromen heran, die er alsdann in seine Dichtungen wie auch in seine eigene Küche einwob. In seinen Schriften stimmte er immer wieder Lobgesänge auf das Gastmahl an und erhob die Mahlzeit zu einer Feier der Geselligkeit, der Eleganz und der Imagination.
Sein Grand Dictionnaire de Cuisine spiegelt diese tiefe Zuneigung getreulich wider: ein Opus, in dem die Rezeptur zur Historie wird und die Anekdote die küchentechnische Belehrung umspielt. Dieses Buch war mitnichten bloß für die Zunft der Köche ersonnen; Dumas trachtete danach, jedweden Liebhaber feiner Speisen anzurühren und einer breiten Leserschaft die Geheimnisse der Kochkunst zu erschließen.
1. Eine kulinarische Enzyklopädie
Das Grand Dictionnaire de Cuisine ist vor allem eine lückenlose Enzyklopädie des Geschmacks, die eine unendliche Vielfalt an Speisen, Zutaten und Verfahrensweisen umfasst. Dumas versammelt darin Rezepte, die von der schlichten Hausmannskost bis hin zu verwegensten Exotica reichen; er widmet sich Ingredienzen, die seinerzeit kaum je eine europäische Pfanne berührt hatten, wie etwa dem Känguru oder gar dem Elefanten. Durch solchen Wagemut legte er beredtes Zeugnis ab von seinem Weltgeist und dem Drang, die herkömmlichen Grenzen der französischen Küche kühn zu erweitern.
Mit diesem Werk hielt Dumas zugleich die Gebräuche und Gaumenfreuden seiner Epoche für die Nachwelt fest und schuf so ein lebendiges kulinarisches Archiv des 19. Jahrhunderts. Das Wörterbuch avancierte zum unentbehrlichen Nachschlagewerk für Amateure wie für Meisterköche, die darin weit mehr als bloße Anleitungen finden: nämlich unnachahmliche Erzählungen über die Ursprünge der Gerichte.
2. Eine Synthese aus Rezepten, Anekdoten und Geisteseinfällen
Zu den fesselndsten Zügen dieses Monumentalwerkes zählt Dumas’ erzählerische Meisterschaft. Weit entfernt von der spröden Diktion herkömmlicher Kochbücher durchwebt er jede Kochanweisung mit persönlichen Erinnerungen, philosophischen Glossen und amüsanten Reminiszenzen. So entfaltet er bei der Schilderung einer Mayonnaise deren umstrittene Genese, oder er beschwört beim schlichten Pot-au-feu mit ergreifender Poesie die behagliche Wärme des trauten Familienmahles. Diese Verquickung von Rezept und Erzählkunst erhebt das Werk weit über das Kochbuch hinaus zu einer eigenständigen literarischen Schöpfung, durchweht vom unverwechselbaren Geist seines Autors.
Ein solches Vorgehen entkleidet die Hohe Schule der Küche ihrer Unnahbarkeit und öffnet sie dem Laien. Indem Dumas Historie und Kultur virtuos verflicht, gestaltet er jedes Mahl zu einem geistigen Abenteuer und lädt den Leser ein, das Kochen als bereichernde Entdeckungsreise zu begreifen.
3. Eine Erkundung der Zutaten und Techniken
Mit scharfem Blick widmet sich Dumas der ganzen Bandbreite der Zutaten, vom Alltäglichen bis zum Seltsamen, stets bedacht auf Reinheit, Herkunft und Güte des Produkts. Ebenso vertieft er sich in die handwerklichen Finessen und erteilt praktische Ratschläge für die Zubereitung, was sein tiefes Verständnis für die Geheimnisse des Herdes eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Getreu seinem Wesen als ruheloser Kosmopolit flicht Dumas auch weltläufige Einflüsse in seine Speisenfolgen ein und bereichert sie um Elemente aus fremden Gefilden – namentlich aus Italien, den Antillen und dem Morgenland. Diese Weltoffenheit spiegelt den Geist eines neugierigen 19. Jahrhunderts wider, worin der gedeckte Tisch zum Begegnungsort der Kulturen gedeiht.
1. Eine neue Vision der Küche als hohe Kunst
Dumas erblickte in der Küche weit mehr als eine irdische Notwendigkeit; sie war ihm Lebenskunst und Ausdrucksmittel, das, ganz wie die Literatur, vom Schicksal kündet. Seinem Verständnis nach musste jedem Gericht eine Seele, eine Absicht, ein tieferer Sinn innewohnen, und er scheute sich nicht, die Arbeit am Herd mit dem Schaffen am Schreibtisch zu vergleichen. In seinen Romanen durchwoben Festmähler und Schlemmergelage die Handlung und schlugen so die Brücke zwischen Dichtung und Gaumenfreude.
Sein Küchenlexikon, worin Wohlgeschmack und Wortkunst verschmelzen, erhob das Ansehen der französischen Gastronomie und wies ihr einen Ehrenplatz im Reiche der schönen Künste zu. Diese Auffassung der Kochkunst als edle Disziplin beflügelte nachfolgende Dichter wie Meisterköche und bildet bis auf den heutigen Tag einen Grundpfeiler des französischen Selbstverständnisses.
2. Popularisierung des Geschmacks und Erziehung des Gaumens
Dumas trug maßgeblich dazu bei, die Feinschmeckerei weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Sein Dictionnaire wendet sich an Leser jeglichen Standes und gewährt ihnen kulinarische Belehrung im heiteren Gewande der Unterhaltung. Indem er über die Herkunft der Speisen aufklärte und in die Handgriffe einführte, weckte er die Freude am Kochen und erzog eine ganze Generation zur Kennerschaft der Gaumenlust.
Dank seiner überragenden literarischen Geltung gelang es Dumas überdies, das Ansehen der Küche im gesellschaftlichen Urteil Frankreichs zu wandeln: Sie galt fortan nicht mehr bloß als Dienstbarkeit des Alltags, sondern als kostbares Kulturerbe. Sein Wirken festigte die Gewissheit, dass die Gastronomie zum innersten Kern der französischen Identität gehört – eine Überzeugung, die unverbrüchlich fortlebt.
1. Ein Referenzwerk für Köche und Kenner
Obzwar das Grand Dictionnaire de Cuisine bei seinem Erscheinen mitunter zögerlich aufgenommen wurde, wuchs es alsbald zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für Küchenmeister und Gastrosophen heran. Bis heute schlägt man diesen Folianten auf, um sich an seiner unvergleichlichen Mixtur aus Kochrezepten und Historie zu laben, die einen seltenen Einblick in das 19. Jahrhundert gewährt. Dumas’ Vermächtnis inspiriert noch immer jene Köche, die zu den Wurzeln der französischen Kochkunst zurückkehren wollen – dorthin, wo jeder Speise eine geschichtliche und persönliche Bedeutung innewohnt.
2. Einfluss auf zeitgenössische Autoren und Gastronomen
Dumas’ Passion für den Herd und sein Glaube an den künstlerischen Rang der Kulinarik wirkten bahnbrechend auf nachfolgende Autoren und Denker. Sein Vorgehen bahnte den Weg für Geister, die, in der Nachfolge von Jean Anthelme Brillat-Savarin, das innige Geflecht von Speise, Kultur und Gesellschaft durchdrangen. Indem er den künstlerischen und geistigen Wert der Tafel hervorhob, trug Dumas entscheidend dazu bei, den Küchenmeister vom schlichten Handwerker zum schöpferischen Künstler zu erheben.
Alexandre Dumas hat die Entwicklung der französischen Tischkultur auf einzigartige und unverlierbare Weise bereichert. Sein Grand Dictionnaire de Cuisine ist weit mehr als eine Rezeptsammlung; es ist ein Werk, worin sich Küchenkunst und hohe Literatur verschwistern, wo jede Seite von feinem Geschmack und intellektuellem Forschergeist kündet. Sein Einfluss strahlte weit über die Grenzen der Küche hinaus in die Literatur und die Kultur unseres Kontinents, indem er die Gastronomie zu einer Kunst erhob, die vollauf Bewunderung und Nachdenken verdient.
Heute ehrt die Welt in Dumas nicht allein einen der glanzvollsten Schriftsteller Frankreichs, sondern auch einen wahren Botschafter der Tafelfreuden – einen Mann, der das leibliche Vergnügen in eine reiche, geistvolle Erfahrung zu verwandeln verstand. Sein Erbe mahnt uns, dass die Kochkunst, ganz wie die Literatur, ein erhabenes Mittel ist, die Welt zu begreifen, fremde Kulturen zu erforschen und die einfachen Freuden des Lebens vollkommen auszukosten.
Recettes, histoires, parutions et éditions de collection — quelques lettres par an, jamais davantage.